myalteregois not amused

Man stelle sich einmal den Ladeninhaber vor, dem man 1000 Menschen vor die Tür stellt und der nicht weiß, wie er mit denen Umsätze macht – ungefähr so geschäftstüchtig sind Verlagshäuser im jahr 2010.

Thorsten Knüwer auf Indiskretion Ehrensache zur “Nutzung” von Seitenbesuchern durch die Verlage. Das Ganze im Zusammenhang mit einer Klage deutscher Verleger gegen Google vor dem Bundeskartellamt, worin die Verlage (unter anderem und wieder einmal) fordern, an Googles Gewinnen durch die News-Verlinkungen besser beteiligt zu werden. Dass sie außerdem wissen wollen, wie Google die Trefferreihenfolge generiert, offenbart die vollkommene Armseligkeit der schreibenden Zunft. Ungleichbehandlung durch Google? Oder vielleicht doch eher bequemes Wissen darum, was man wie schreiben und taggen muss, um in der Liste nach oben zu kommen?

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