Bereinigt auf die Zahl der Wahlberechtigten, liebe Frau Gönner, ist der überwältigenden Mehrheit S21 anscheinend nicht einmal ein Kreuzchen wert, egal ob dafür oder dagegen. In diesem Kontext von Minderheiten und Mehrheiten zu sprechen, ist eine gewagte Sache (und mit “gewagte Sache” meine ich “vollkommener Schwachsinn”). Von zwei Minderheiten (von denen keine schweigt) ist die der Befürworter die größere. Die Meinung der tatsächlich schweigenden Mehrheit zu erfassen ist dem gegenwärtigen System leider nicht möglich. Und leider interessiert das Politiker wie Sie, Frau Gönner, auch gar nicht.
(Hervorhebung meinerseits) Wie kommt es eigentlich, dass bei jeder Flash-Version ein Passus enthalten ist, der sinngemäß lautet “Jetzt noch nicht, aber in einer späteren Version wird alles gut”?
Ich lege einen drauf: Apple wird nächstes Jahr schon wieder neue iPhones vorstellen! Potzblitz! Und Weihnachten wird – Trommelwirbel bitte – auf einen 24. fallen! Sen. Sa. Tio. Nell.
Ohne Muse bislang ausprobiert zu haben, liest sich die Promoseite wie eine modernisierte Fassung der GoLive-Versprechen Ende der 90er Jahre. Die FAQ zu Muse machen auch nicht schlauer: Die Beschränkungen der Softwarefunktionen lässt einen eher an iWeb und Konsorten denken, weitere Formulierungen und nicht zuletzt das Vorhaben, Muse später einzig und allein via subscription zu vertreiben, klingen nach professioneller Positionierung. Wo man sich dann auch fragen darf, was aus Dreamweaver werden wird, der im starren Upgradekorsett der Creative Suite gefangen bleibt. Zwischen Edge, Muse und diversen HTML5-Zusatzpacks für CS-Applikationen sollte Adobe auch einmal klar machen, wo die Reise hingehen soll. Man könnte sonst auf die Idee verfallen, dass Adobe das selbst nicht weiß. Oder wie es Gerrit van Aaken im oben verlinkten Artikel formuliert: Wir machen alles mit, wir sind immer dabei. Bitte lasst uns mitspielen, denn wir haben Angst, das nächste große Paradigma zu verpassen! So sieht kein souveräner Konzern aus.
Schön ausformuliert von Marcel-André Casasola Merkle, was jedem quasi als Grundwissen im Bewusstsein sein sollte, wenn er Nachrichten schaut und Politiker/Experten etwas sagen hört. Zwar wird es meines Erachtens zunehmend einfacher, den Wortschwall unserer politischen Elite zu demaskieren, dennoch schleicht sich nach wie vor solch hanebüchener Unsinn wie das ewige Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein
in den Alltag als gegebener Fakt ein, den man in praktisch jeder Diskussion erneut zu Beginn widerlegen muss, um überhaupt erst zur Diskussion zu kommen.
Genau das schwirrt in meinem Kopf herum, seit ich Wunderlist ausprobiert habe. Ja, Sync über alle Geräte ist nett. Ja, mit knappem Feature-Umfang kann man umgehen, wenn das, was vorhanden ist, gut klappt (muss sich herausstellen). Aber nein, dass jeder Wunderlist-Client umsonst ist, mag mich nicht erfreuen. Wo kommen die Ressourcen für die (momentan rasend schnelle) Entwicklung und den Unterhalt her? Wie soll sich die App weiterentwickeln, wenn damit nichts verdient werden kann? Biege ich dafür meine ToDos ins Ungewisse um?
Gab die CDU/CSU Bundestagsfraktion bekannt. Ein Bekenntnis, Qualitätspolitik zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit zu machen, steht hingegen weiterhin aus.
Könnte man das hier bitte in einer Endlos-Schleife per Megaphon jedem Buchverlag auf den Anrufbeantworter brüllen?
Zu erkennen sein sollen
– für wen? Hatte ich je ein schlechtes Wort für Intels Namensgebungsabteilung übrig? Möglich, aber heute darf auch einmal Western Digital zur Siegerehrung antreten.