myalteregois not amused
Gefunden @ taz.de

Schalke 04 war letzte Saison Achter, nächstes Jahr spielt der Klub in der Champions League. In diesem Jahr ist der Vorjahresmeister aus Wolfsburg Achter geworden. In Spanien war 2009 der FC Malaga Achter. Niemand kann sich vorstellen, dass dieser Klub jemals Meister wird.

Auf den Punkt gebracht. In Spanien liegt der Tabellenzweite 27 (!) Punkte vor dem Tabellendritten. Wer will das sehen?

Gefunden @ netzpolitik.org

Dies war eine redaktionelle Entscheidung. Der Vorschlag wurde mit der Begründung abgelehnt, dass eine Unterhaltungs-Talkshow keine geeignete Plattform für eine Auseinandersetzung mit dem Thema ist.

Das ZDF in einer Stellungnahme zur Ausladung von Kurt Westergaard (Mohammed-Karikaturen) aus der Talk-Show “Lanz”. Zwei Fragen: Wessen Entscheidung war es dann ursprünglich, das Interview zu machen (nicht die der Redaktion?) und warum war z. B. die Vorratsdatenspeicherung (Bosbach vs. padeluun) ein geeignetes Thema für eine Unterhaltungs-Talkshow?

Die umarmen dich wie so ‘ne fette Datenkrake, ja, [...]. Aber eine mit Flausch.

Rodja Trappe in Chaosradio Express, Folge 152 (“Android”) zu Google. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Gefunden @ Gizmodo

According to a reliable source, Apple Germany had ordered only 75,000 iPads. Against all their predictions, they got 250,000 orders.

Soso, reliable source. Die würde ich gerne einmal fragen, wie der es hierzulande geschafft hat, bereits ein iPad zu bestellen. Mir dann bitte auch eines, bitte. Danke.

Gefunden @ heise

Vodafone-Chef Vittorio Colao machte auf dem Mobile World Congress in Barcelona deutlich, er und seine Branchenkollegen wollen sich nicht auf die Rolle einer Datenleitung für fremde Geschäftsmodelle reduzieren lassen. Schließlich bräuchten sie Geld für den ständigen Ausbau der Netze. So wollen die Netzbetreiber auch im Markt für Handy-Software mitmischen.

Blöd nur, dass die Kunden euch, die Netzeanbieter, eben zunehmend als genau nur das sehen wollen: Netzeanbieter. Datenleitungsbereitsteller. Als Kabel. Anbieter, die sowohl die Infrastruktur als auch den Inhalt anbieten, will und braucht kein Mensch. Wer verbietet einem Netzanbieter, seine Kapazitäten zu einem angemessenen Preis zu verkaufen? Die Netzeanbieter mit ihrer wirren Quersubventioniererei sägen sich selbst ihr ursprüngliches Standbein an.

Gefunden @ heise

Motorola spaltet sich auf
 

Tickerte gerade von heise online herein. Bad bank, anyone?

Gefunden @ TUAW

An iMag store could allow you to find and purchase magazines from all over the world, in any language. You could search by title, subject, or even author (a cool search feature because most authors write articles for many magazines). Indie magazine publishers would also now have a wider distribution network – and a chance at a wider audience.

Michael Grothaus fantasiert bei The Unofficial Apple Weblog. Die im Verlauf genannten Preispunkte (99 Cent/Ausgabe, 9,99 für Jahresabos) sind sicherlich utopisch (niedrig), aber alleine der Vorstellung eines weltweiten Magazin-Kiosks schließe ich mich begeistert an.

Man stelle sich einmal den Ladeninhaber vor, dem man 1000 Menschen vor die Tür stellt und der nicht weiß, wie er mit denen Umsätze macht – ungefähr so geschäftstüchtig sind Verlagshäuser im jahr 2010.

Thorsten Knüwer auf Indiskretion Ehrensache zur “Nutzung” von Seitenbesuchern durch die Verlage. Das Ganze im Zusammenhang mit einer Klage deutscher Verleger gegen Google vor dem Bundeskartellamt, worin die Verlage (unter anderem und wieder einmal) fordern, an Googles Gewinnen durch die News-Verlinkungen besser beteiligt zu werden. Dass sie außerdem wissen wollen, wie Google die Trefferreihenfolge generiert, offenbart die vollkommene Armseligkeit der schreibenden Zunft. Ungleichbehandlung durch Google? Oder vielleicht doch eher bequemes Wissen darum, was man wie schreiben und taggen muss, um in der Liste nach oben zu kommen?

Gefunden @ taz.de

Das ökologische Denken ist – auch dank der Grünen – in die Gesellschaft eingesickert. Der Preis dieses Erfolges ist, dass Öko kein Alleinstellungsmerkmal mehr für die Partei ist.

Eine von mehreren treffenden Passagen von Stefan Reinecke in einem Pro und Contra Hat sich die Partei überholt? in der taz (gemeint sind die Grünen, anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens). Man bedenke jedoch, dass durch das “Einsickern” eines Themas in die Gesellschaft das Thema gerne als abgehakt betrachtet wird. Dreimal in der tagesschau – gegessen. Öko wäre schon noch ein Thema, auch ein mögliches Alleinstellungsmerkmal, wenn es denn nur konsequent verfolgt würde. Die Grünen hätten den Fuß in der Tür – gehen aber nicht hindurch, weil der Typ auf der anderen Seite der Tür schon kehrt gemacht hat und sich nicht mehr interessiert.

Gefunden @ weissgarnix

Das ist praktizierter Liberalismus: Freiheit so zu verstehen, dass die Unternehmen auch über die Dinge bestimmen sollen, mit denen sie nichts mehr zu tun haben wollen.

F.Luebberding im Zusammenhang mit den im Koalitionsvertrag vereinbarten eingefrorenen Arbeitgeberanteilen an der Krankenversicherung und dem gleichzeitig angestrebten Einfluss der Arbeitgeber in den Verwaltungsräten der Krankenkassen auf weissgarnix.de.

Gefunden @ YAML

[...] denn die floatenden li-Elemente, die die hovernden Links enthalten, befinden sich so selbst in einer floatenden Umgebung [...]“

Dirk Jesse in seinem Buch “CSS-Layouts – Praxislösungen mit YAML” (1. Auflage, Seite 151). Man sieht schon beim puren Lesen den imaginären Gegenüber die Augen verdrehen angesichts solch haarsträubender “Verdenglischungen”. Erschreckend (oder bezeichnend?) ist aber auch, dass eine Umgehung der Wortverhunzungen nicht nur die Erklärung auf zehn Zeilen strecken würde, sondern dass weder der lesende Geek noch oder der augenverdrehende Gegenüber endlich irgendetwas verstehen würde.

Gefunden @ New York Times

But I think the general-purpose devices will win the day. Because I think people just probably aren’t willing to pay for a dedicated device.

Steve Jobs im Anschluss an den iPod event am 9.9.2009 im Interview mit David Pogue von der New York Times auf die Frage nach eBook-Readern. Nun sind eBook-Reader etwas anderes als mp3-Player, und Apples iPods wandeln sich mit dem touch auch vom reinen Musikabspielgerät zum general-purpose-Gerät. Dennoch ist die Aussage… interessant, bedenkt man, dass der Erfolg des iPods auch entscheidend mit der Tatsache einherging, dass er genau eine Sache extrem gut bewältigte. Scheint, als hätten ziemlich viele Leute ziemlich willig Geld für ein dedicated device ausgegeben.

Gefunden @ taz.de

Nukem Technologies ist spezialisiert auf den Rückbau von Atomanlagen [...]
 

Nukem? Wie spricht man das aus? ['njukəm], also wie Nuke ‘em? Da will ich mir nicht vorstellen, wie diese Firma einen “Rückbau” angeht…

Gefunden @ Apple

Dr. Eric Schmidt Resigns from Apple’s Board of Directors
 

Apple-Pressemitteilung vom 3. August 2009. Mit Android und ChromeOS fuhrwerkt Google Apple zuviel auf eigenem Terrain herum. Wer hätte gedacht, dass der vermeintlich nächste OS-Krieg zwischen Apple und Google ausgetragen wird?

Gefunden @ heise

Ich gehe zugunsten des BDKJ davon aus, dass er nicht weiß, wie brutal und gewaltverherrlichend solche Killerspiele sind.

Der sehr überraschte bayerische Innenminister Herrmann (52 Jahre alt) ob der Tatsache, dass sich JU-Chef Müller (33 Jahre) und der Bund der deutschen katholischen Jugend (Vorstände: 39, 40 und 45 Jahre) gegen ein Verbot von “Killerspielen” ausgesprochen haben.

Ich gehe zugunsten von Joachim Herrmann davon aus, dass er nicht weiß, wie der Planet funktioniert, auf dem wir leben.

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